Motorräder - Trends 2016!

Auf dem Motorradmarkt gibt es auch in 2016 zur Freude aller Biker eine ganze Menge Neuigkeiten.

Nicht nur hat der Motorradmarkt wieder stark zugelegt, sondern auch das Angebot an Zweirädern ist wieder ein Stück interessanter geworden. Dies gilt grundsätzlich für alle Kategorien von Bikes. Auch bei den Damen scheint Motorradfahren immer beliebter zu werden, wobei die Vorlieben bei Frauen ähnlich breit gestreut sind, wie bei den Herren der Schöpfung. Liebhaber von Motorrädern finden günstige Motorräder bei mobile.de. Das große Portal bietet eine riesige Auswahl unterschiedlichster Motorräder, die sehr gezielt und strukturiert entsprechend den eigenen Vorlieben durchforstet werden kann. Die erweiterten Suchfunktionen stellt binnen Sekunden schnell eine passende Auswahl an gesuchten Zweirädern zur Verfügung je nachdem, wie die individuellen Vorstellungen aussehen. Die Suche eines passenden Motorrads ist noch nie so einfach gewesen, wie mit mobile.de

Ungebrochener Trend zur Reise-Enduro

Auch in 2016 wird die Reise-Enduros wieder zum umsatzstärksten Segment gehören. Seit Jahren stehen diese Motorräder an der Spitze der Beliebtheitsskala, ohne dass sich ein Ende dieser Entwicklung abzeichnet. Dementsprechend hoch stehen auch längere Motorradreisen im Kurs bei den Motorradfans. Seit Jahren wird dabei dieses Motorradsegment von BMW dominiert. Insbesondere die BMW R 1200 GS hat es der Kundschaft in vielen Ländern angetan. Aber auch die anderen Hersteller haben in diesem Segment nachgezogen und haben einiges zu bieten. Dazu gehören die Triumph Tiger, die Yamaha Superténéré oder auch die KTM Adventure. Die Reise-Enduro ist durch ihre Bauweise sehr vielseitig für jeden Zweck einsetzbar, so ähnlich wie der immer beliebter werdende SUV im Autobereich. Vor allem vermitteln diese eine Hauch von Abenteuer und viel Life-Style, bietet aber auch alles für einen realen Off-Road-Einsatz.

Retro-Style bei Motorrädern weiter sehr gefragt

Viele Motorradliebhaber lassen sich mit technischer Ausrüstung nicht mehr richtig überzeugen. Gefragt ist der Charakter der vergangenen Tage. Die Retro Beliebtheit orientiert sich an der Optik und dem Charme der früheren Generationen von Motorrädern. Ein Wunschmodell in dieser Sparte ist das sog. Naked Bike, d.h. also Motorräder ohne jegliche Verkleidung, wie dies vor 30 bis 40 Jahren üblich war. Oder wie die berühmten Café-Racer, also ein Naked Bike mit einem Stummellenker und dem typischen Heckbürzel. Zu diesen beliebten Naked Bikes gehören zum Beispiel die Yamaha MT-07 oder viele Modelle von Triumph. Gesucht wird dabei immer das pure Motorraderlebnis ohne viel Schnick-Schnack. Beliebte Designs sind auch die sog. Scrambler, welche die Vorstufe zur Enduro darstellen. Auch die Bobber mit ganz dickem Vorderreifen finden immer mehr Anhänger. Wichtig ist dabei bei den Retro-Freunden immer möglichst wenig Technik. Das nackte Erleben ist entscheidend in dieser Gruppe, die sich die Strecke regelrecht erkämpfen und den Wind um sich spüren will. Komfort wird hier gerne zu Hause gelassen oder auf das Auto beschränkt.

Natürlich geht es heutzutage auch für die Retro-Jünger nicht ganz ohne Technik. Dies gilt insbesondere für die Abgasvorgaben, die bei Neuanschaffungen nicht mehr ohne Einspritzanlage auskommen. Nahezu alle Hersteller folgen diesem neueren Trend zur Nostalgie. Auch BMW mit der RnineT Retro ab Werk an, die bereits benannten Marke Triumph mit den seit Jahren beliebten Bonneville-Modellen. Kawasaki zeigt sich mit der W 800 auf dem Markt, Honda mit der beliebten CB 1100 oder auch Yamaha mit der SR 400 aus vergangenen Tagen. Vor allem aber auch Harley-Davidson setzt seit langem auf die Nostalgie-Karte, vor allem nun mit der wiederentdeckten Marke Indian. Dabei gibt es die Retro-Fahrzeuge aber nicht nur Neu vom Band. Auch gefragt sind natürlich echte alte Motorräder, die in zahlreichen kleinen und spezialisierten Werkstätten in mühsamer Handarbeit nach Belieben zusammengebaut werden. Das Customizing, als das Individualisieren dieses alten Serienproduktes, ist in der Szene immer beliebter geworden.

Elektromotorräder und Funbikes

Auch das Thema Elektromobilität hält weiter Einzug in die Motorradwelt. Aber auch hier wird mit den Problemen der E-Mobilität gekämpft. Der fehlende Sound scheint dabei nicht ganz so das Problem zu sein. Vielmehr sind die geringe Reichweite und das Gewicht auch hier ein Probleme. Auf jeden Fall sind die ersten Entwicklungen in Arbeit und es ist damit zu rechnen, dass weitere folgen werden. So hat BMW zum Beispiel einen Motorroller auf den Markt gebracht. Auch Harley Davidson hat hierzu bereits zur Überraschung der gesamten Motorradwelt eine Studie für ein Elektrobike veröffentlicht. Insgesamt wird sich keine Hersteller dieser Entwicklung verschließen können. Auch die in den 80er Jahren sehr populär gewordenen Funbikes sind wieder im Kommen. Bei diesen baute man seinerzeit in die damals noch leichten Enduros kleinere aber breite Räder ein, um mit diesen dann auf gemischten Schotter- und Asphaltpisten im Kreis fahren zu können. Auf diese Art und Wiese entstand die Kategorie Supermoto. Zu den Funbikes neueren Datums gehören die Aprilia Dorsoduro oder Ducati Hypermotard und die Yamaha XT 660 X sind die Abkömmlinge dieser Motorradvariante, Geräte wie Ducati Multistrada oder BMW S 1000 RX die aktuellen Vertreter. Kräftig, schnell, aber leicht zu beherrschen sollen sie sein, Fahrbarkeit lautet das große Stichwort.

Moderne Sicherheit und Technik

Sicherheit ist trotz dieser Entwicklungen - nach wie vor - ein immer wiederkehrendes Thema. Ab 2017 werden alle Motorräder zwangsläufig ist ABS-Systemen ausgestattet sein müssen, die neu zugelassen werden und über einen Hubraum von mehr als 125 ccm verfügen. Für neue Typenvorstellungen gelten die Vorgaben aber schon ab dem Jahr 2016. Die modernen ABS-Systeme sind auch kurventauglich geworden, sodass Notbremsungen auch in Schräglage durchaus vorstellbar und machbar sind. Unvorhergesehenen Bremsungen werden damit nicht mehr zum Alptraum für Biker. Dazu wird sehr gerne eine Anti-Schlupf-Regelung bei Motorradfahrern gewünscht, die ein Durchdrehen der Räder verhindern. Weitere Entwicklungen betreffen die Doppelkupplungsgetriebe, die ein Schalten ohne Handhebel ermöglichen. Dies sind insgesamt sehr positive Entwicklungen, welche das Motorradfahren zusätzlich sicherer machen. Daneben werden auch weitere technische Innovationen gerne nachgefragt, wie Koffer, Heizungen für Sitz oder Griffe oder immer ausgefeiltere Navigationssysteme gehören dazu. Selbst Kurvenfahrlicht für Motorräder ist in Entwicklung, was natürlich voraussetzt, dass die Zweiräder mit einer ausreichenden Sensorentechnik ausgestattet werden. Auch die Soundsysteme für Motorräder müssen immer mehr zu bieten haben, da die Wünsche der Motorradfans an Sonderausstattung auch in diesem Bereich immer anspruchsvoller werden. Für jeden Wunsch ist hier was zu haben.

Geschrieben am 15.02.2016

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