Kurzzeitkennzeichen richtig beantragen

Wir erklären Ihnen wie es funktioniert

Wer sich ein neues Auto oder Motorrad kauft, ein abgemeldetes Fahrzeug für eine Probefahrt nutzen will, eine Überführung in ein anderes Land plant oder ein Auto oder Motorrad zum TÜV bringen will, benötigt in den meisten Fällen auch ein Kurzzeitkennzeichen. Doch wissen die meisten Menschen nicht wie und wo man ein Kurzzeitkennzeichen beantragen kann und was man dafür mitbringen muss. Ebenso ist die Kostenfrage ein weiterer Faktor, der bei den meisten Motorrad- oder Autofahrern zu einer großen Verunsicherung führt. Denn im Internet stehen zum Teil widersprüchliche Angaben oder veraltete Informationen, die nicht wirklich hilfreich sind. Aus diesem Grund haben wir Ihnen einen Überblick entworfen, in dem alles Wissenswerte zum Thema Kurzzeitkennzeichen zusammengefasst ist. So haben Sie keine Probleme mehr ein Kurzzeitkennzeichen zu beantragen!

Was wird benötigt um ein Kurzzeitkennzeichen zu beantragen?

Ein Kurzzeitkennzeichen ist in der Regel maximal für fünf Tage gültig. In dieser Zeit lässt sich ein neu gekauftes Motorrad oder Auto zum TÜV transportieren oder eine Überfahrt ins Ausland planen. Um ein Kurzzeitkennzeichen problemlos zu beantragen wird zunächst die EVB-Nummer von der Versicherung benötigt. Diese EVB-Nummer lässt sich allerdings heutzutage auch problemlos auf dem Online Weg beantragen. Dafür lohnt sich ein Blick auf die Plattform von www.evbnummeronline.de, die einen sehr kostengünstigen und schnellen Service anbieten. Auf dem Online Weg ist es so möglich die für ein Kurzzeitkennzeichen benötigte EVB-Nummer innerhalb eines Tages zu beantragen. Anders als im Internet kann es bei einer Versicherung ein paar Werktage dauern, ehe die EVB-Nummer bereitgestellt wird. Die Gebühr bei der Versicherung beträgt dabei zwischen 40 und 100 Euro. Ebenso wird ein Ausweisdokument benötigt, sowie eine gültige Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung, als auch der Fahrzeugschein gebraucht. Eine Rechnung für das gekaufte Auto oder Motorrad kann ebenfalls vom Vorteil sein. Für ein gewerblich genutztes Fahrzeug wird dazu noch eine Gewerbeanmeldung oder ein Nachweis vom Handelsregister gebraucht.

Wo kann man ein Kurzzeitkennzeichen beantragen?

Zum Beantragen eines Kurzzeitkennzeichens muss die zuständige Zulassungsstelle kontaktiert werden. So ist ein persönlicher Besuch bei der örtlichen Zulassungsstelle in der Regel unvermeidbar. Sind alle benötigten Dokumente vorhanden und eingereicht, gelingt es relativ schnell eine Genehmigung für ein Kurzzeitkennzeichen auszustellen. Mit dem ausgestellten Kennzeichen dürfen sich Autofahrer und Motorradfahrer dann zu einer Prägestelle, die sich meistens in der unmittelbaren Nähe der Zulassungsstelle befindet, begeben. Hier bekommen Sie dann das Kurzzeitkennzeichen, mit dem Sie wiederrum zurück zur Zulassungsstelle fahren müssen, um sich einen Zulassungsstempel abzuholen.

Geschrieben am 14.03.2018

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