Die wichtigsten Versicherungen im Straßenverkehr

Wer mit dem Motorrad am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, der muss sich an die damit verbundenen Verordnungen und Pflichten halten. Neben grundlegenden Fahrregeln gehört dazu beispielsweise auch der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Welche weiteren Versicherungen für Motorradfahrer von Bedeutung sind, sei hier einmal dargestellt.

Verkehrsunfälle haben oft ein teures Nachspiel
Die Fortbewegung in technisch anspruchsvollen und nicht immer ganz billigen Fahrzeugen bringt einerseits den Vorteil der komfortablen und schnellen Reise mit sich, andererseits sind aus Unfällen resultierende Schäden eigentlich immer mit nicht zu vernachlässigenden Reparaturkosten verbunden. Schon leichte Kratzer im Lack des Gefährts stehen mit mehreren Hundert Euro zu Buche und reißen schnell mal ein tiefes Loch in die Haushaltskasse. Schlimmer noch, wenn man einen Unfall verschuldet und neben dem eigenen auch noch einem anderen Fahrzeug Schaden zufügt. Im Handumdrehen werden hier Kosten fällig, die so manches Privatvermögen übersteigen dürften. Aus diesem Grund gibt es hierzulande die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflicht-Versicherung für motorisierte Fahrzeuge. Durch regelmäßige Beitragszahlungen profitiert man von einer Kostenübernahme, wenn es denn zum Ernstfall kommt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Motorrad zuzulegen, der kann eine passende Kfz-Haftpflicht-Versicherung unter rv24.de finden.

Das Motorrad gegen alle erdenklichen Gefahren versichern
Die entstandenen Schäden an der eigenen Maschine werden von der eigenen Haftpflicht allerdings nicht abgedeckt. Möchte man als Fahrzeughalter in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite sein, so ist eine optionale Kaskoversicherung notwendig, bei der man zwischen Teil- und Vollkasko unterscheidet. Sie umfassen in unterschiedlichem Umfang Schäden durch Wettereinwirkung, Feuer, Diebstahl, Tierzusammenstoß und mehr. Eine Vollkaskoversicherung ist vor allem für Neufahrzeuge anzuraten, da hier der Wertverlust in Folge einer Beschädigung enorm sein kann. Eine Teilkaskopolice richtet sich eher an ältere Fahrzeuge und Gelegenheitsfahrer.

Rückendeckung vor Gericht
Schließlich sei noch kurz auf eine Kfz-Rechtsschutzversicherung eingegangen. Ist die Schuldfrage bei einem Unfall nicht eindeutig zu klären oder sieht man sich unbegründeten Anschuldigungen durch andere Verkehrsteilnehmer ausgesetzt, dann hilft ein Rechtsschutz dabei, die eigenen Interessen in juristischen Auseinandersetzungen durchzusetzen. Bei einer Verhandlung fallen mitunter hohe Kosten für die Inanspruchnahme eines Anwalts oder das Engagieren eines unabhängigen Gutachters an. Dieser Umstand kann Menschen mit kleinem Geldbeutel davor abschrecken, sich auf zähe gerichtliche Verfahren einzulassen. Bei einer Rechtsschutzpolice werden derartige Kosten allerdings übernommen, sodass man bei der Durchsetzung seines Rechts volle Rückendeckung genießt.

 

Geschrieben am 11.04.2013

[zurück]