Die Route 66 entlang auf der stilechten Harley Davidson

Die scheinbar endlose Route 66 in den USA langgleiten – wer hatte diesen Traum nicht schon einmal?! Völlig mit sich und mit der Natur im Einklang. Nur ein Mann und sein Motorrad – allein mit der schier unglaublichen Mission eine rund 4000 Kilometer lange Straße mit seinem Motorrad zu bezwingen.

Die Route 66 war im Prinzip eine einspurige und kurvenreiche Landstraße. In den 50ern und 60ern war diese Straße als Verbindungsstück von der Ostküste zur Westküste der USA. Doch im Zuge des erhöhten Verkehrsaufkommens wich diese Straßenverbindung mehrspurigen und auch kurvenarmen Fernstraßen.

Doch der Mythos von der legendären Route 66 lebte weiter und war oft auch ein Stoff, woraus Filme - der Film „Easy Rider“ (1969) und der Film „Asphaltrennen“ (1971) oder Bücher wie John Steinbecks „Früchte des Zorns“ (1939) beschrieben. Steinbeck behandelte dabei den Grund des Baus dieser Transatlantikverbindung: Es gab eine verheerende Dürreperiode in den damaligen Zeiten, die eine Umsiedlung der Obstbauern nötig machte und so auch den Bau des Bauprojekts Route 66.

Der Road-Trip auf der Harley Davidson

Doch bis heute hat diese Straße ihren Mythos als eine Art Symbol für die Bezwingung des Menschen über die Natur nicht eingebüßt. Heute kann man aber nur noch einen Teil dieses Straßenmythos bezwingen. Die sogenannte Motherroad oder auch liebevoll „America´s Mainstream“ genannt, sind wie gesagt nur noch knapp 4000 Kilometer (knapp 2500 Meilen) lang und führt von Chicago in Illinois nach Santa Monica in Kalifornien. Ein sehr beliebter Touristenmagnet bis heute.

Wer es also einmal so richtig wissen will, der buche sich einen Flug nach Chicago und den Rückflug von Los Angeles aus und mache sich wagemutig auf den Weg. Vor Ort ist es leicht, sich eine Harley Davidson Maschine zu leihen. Beispielsweise sehr gut betreute Motorradausflüge auf die Route 66 inklusive Übernachtung und auch Verpflegung werden als Package von vielen Firmen vor Ort angeboten.

Nur sollte man die körperliche Anstrengung in der gleißenden Hitze zu fahren nicht unterschätzen und daher besser für den Fall der Erschöpfung auch ein Auto mit passendem Anhänger mieten. Welche Anhänger für den Transport geeignet sind, kann man ganz in Ruhe in Deutschland recherchieren. Dem Fahrspaß und dem endlosen Freiheitsgefühl der amerikanischen Weite stehen dann nichts mehr im Wege.

Geschrieben am 02.03.2013

[zurück]